Juni 29

Ahas wurde Gott untreu

2. Chronik 28,1-27 (19)

„denn der HERR demütigte Juda um des Ahas willen, des Königs von Juda, weil er in Juda ein zuchtloses Wesen aufkommen ließ und dem HERRN untreu wurde.“

Ahas tat nicht, was Gott gefiel. Er folgte dem Götzendienst der Könige von Israel. Er führte den Baalskult wieder ein und verbrannte seine eigenen Söhne als Menschenopfer. Vielleicht steckte der Wunsch dahinter, keine Möglichkeit, die Glück oder Erfolg bringen könnte, auszulassen. Er folgte damit der grundlegenden Idee aller Religionen, dass wir etwas für einen Gott einsetzen und uns damit sein Wohlwollen und eine Belohnung verdienen. Gott zeigte ihm mit aller Deutlichkeit, dass dies eine Lüge des Teufels ist. Ahas erlebte eine Serie von schweren Niederlagen, unter denen auch sein Volk viel leiden musste. Er wurde vom König von Aram geschlagen, danach vom König von Israel. Gott ermahnte durch einen Propheten die Oberen von Israel, mit den Gefangenen aus Juda gnädig zu verfahren. Anschließend wurde Juda von den Edomitern und Philistern angegriffen. Ahas rief den König von Assyrien zu Hilfe, aber stattdessen wurde er noch mehr bedrängt. Gott ließ alle diese Niederlagen zu, um Ahas zur Buße zu führen, aber anstatt umzukehren verstrickte er sich immer mehr in Götzendienst. Glück und Erfolg können wir nicht mit menschlichen Methoden erzwingen. Den eigentlichen Segen im Leben empfangen diejenigen, die sich nach dem lebendigen Gott ausrichten.

Gebet: Herr, vergib mir meine menschliche Suche nach Glück und Erfolg. Lass mich den wahren Segen in dir finden.

Ein Wort: Segen kommt von Gott