Juni 29

Er richtete seine Wege aus am HERRN

2. Chronik 27,1-9 (6)

„So wurde Jotam mächtig; denn er richtete seine Wege aus am HERRN, seinem Gott.“

Jotam hatte bereits während der Krankheit seines Vaters die Regierungsgeschäfte geführt und wurde nach dessen Tod im Alter von 25 Jahren König. Seine Mutter kam aus einer Priesterfamilie. Er tat, was Gott gefiel, und richtete seine Wege an Gott aus. Er hatte aus dem Fehler seines Vaters gelernt und respektierte den Tempel. Gott segnete seine gottesfürchtige Haltung und schenkte ihm den Sieg über die Ammoniter, die ihm hohe Abgaben leisten mussten. Jotam unternahm auch eine umfangreiche Bautätigkeit. Er baute das obere Tor am Hause des Herrn, an der Mauer und dazu neue Städte, Burgen und Türme. Während die Lebensbedingungen seines Volkes so verbessert wurden, versäumte es Jotam, ihnen geistlich zu helfen, damit auch sie ihre Herzen ganz Gott zuwandten. Vers 2 sagt, dass sie noch immer böse handelten. Aus 2. Könige 15,35 erfahren wir, dass sie auf den Höhenheiligtümern weiterhin fremde Götter anbeteten und Räucheropfer darbrachten. Obwohl Jotam seine Wege an Gott ausrichtete und Gott ihn mächtig gemacht hatte, versäumte er es, sein Land vom Götzendienst zu reinigen. Dieser Same des Bösen wurde später seinem Volk und auch seinem eigenen Sohn zum Verhängnis. Wir dürfen das Böse in unserer Umgebung nicht einfach aus falsch verstandener Toleranz dulden, sondern sollen aktiv dagegen kämpfen.

Gebet: Herr, ich möchte heute meine Wege an dir ausrichten. Schenke mir Mut, gegen das Böse in meiner Umgebung aktiv zu kämpfen.

Ein Wort: Richte deine Wege an dem Herrn aus!