Juni 29

Solange Jojada lebte

2. Chronik 24,1-27 (2)

„Und Joasch tat, was dem HERRN wohlgefiel, solange der Priester Jojada lebte.“

Der Priester Jojada hatte sein Bestes getan, für Joasch eine gute geistliche Umgebung zu schaffen. Er hatte seine Herrschaft auf den Bund mit Gott gegründet. Er half ihm bei der Familiengründung. Zunächst sah es so aus, als ob Joasch ein gläubiger und guter König wäre. Er setzte sich sehr dafür ein, dass der Tempel, den seine gottlosen Vorgänger hatten verfallen lassen, repariert und wiederhergestellt wurde. Doch nach Jojadas Tod geriet Joasch unter den Einfluss der Berater seiner eigenen Generation. Dies führte dazu, dass Götzendienst eingeführt und Gott vernachlässigt wurde. Gott sandte Propheten, um Joasch und seine Berater zu ermahnen, aber sie hörten nicht auf sie. Schließlich wurde Secharja, der Sohn des Priesters Jojada, von Gottes Geist ergriffen und tadelte den Götzendienst öffentlich und warnte vor den ernsthaften Folgen. Anstatt Buße zu tun, machte Joasch eine Verschwörung und ließ Secharja steinigen. Gott zog seine schützende Hand ab. Juda wurde von einem zahlenmäßig unterlegenen Heer der Aramäer besiegt, Joasch wurde verwundet und schließlich von seinen eigenen Männern ermordet. Es reicht nicht aus, in einer guten geistlichen Umgebung aufzuwachsen und sich eine Zeit lang wie ein Gläubiger zu verhalten. Letztendlich brauchen wir echten und persönlichen Glauben an Gott.

Gebet: Herr, bitte schenke mir eine tiefe und persönliche Beziehung zu dir in Jesus, damit ich zu jeder Zeit und in jeder Umgebung ein echtes Glaubensleben führen kann.

Ein Wort: Glaube hängt nicht von der Umgebung ab