Juni 29

Ein Bund, des HERRN Volk zu sein

2. Chronik 23,1-21 (16)

„Und Jojada schloss einen Bund zwischen sich, dem ganzen Volk und dem König, dass sie des HERRN Volk sein sollten.“

Die Königinmutter Atalja hatte versucht, mit menschlicher Gewalt ihre Herrschaft zu sichern. Sechs Jahre lang hielten der Priester Jojada und seine Frau Joscheba ihren Neffen Joasch, den letzten rechtmäßigen Thronerben, im Hause des Herrn verborgen. Als Joasch sieben Jahre geworden war, fasste Jojada Mut, um ihn als König einzusetzen. Hierfür stützte er sich nicht auf militärische Gewalt, sondern auf die Priester und Leviten, die Diener Gottes. Die Einsetzung Joaschs als König war keine menschliche Zeremonie, sondern ein geistlicher Bund zwischen Gottes Dienern, dem König und dem Volk mit dem Ziel, dass sie als Gottes Volk leben sollten. Joasch bekam eine Abschrift der Bibel überreicht. Dies sollte die Richtschnur seiner Herrschaft sein. Gegen diese geistliche Übermacht konnte Atalja nichts ausrichten. Sie wurde aus dem Tempelbezirk geführt und getötet. Nach der Einsetzung von Joasch ging das Volk hin und reinigte die Stadt vom Baalskult. Jojada stellte die Ordnung im Haus Gottes wieder her. Die Revolution verlief friedlich und machte das Volk fröhlich. Wahre Autorität kommt nicht daher, dass wir unsere menschliche Überlegenheit ausspielen, sondern dass wir einen Bund mit dem lebendigen und allmächtigen Gott schließen.

Gebet: Herr, ich danke dir für Jesus, den wahren König, der einen neuen Bund in seinem Blut aufgerichtet hat. Lass mich heute als Mitglied deines Volkes leben.

Ein Wort: Trete in den Bund mit Gott