Juni 29

Wartet auf die Barmherzigkeit unseres Herrn

Judas 1,1-25 (21)

„und bewahrt euch in der Liebe Gottes und wartet auf die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus zum ewigen Leben.“

Was machen diejenigen falsch, die sich über alles erheben und im Selbstvertrauen protzen? Sie handeln falsch, weil sie die Gnade Gottes für ihre Ausschweifung missbrauchen und es nicht merken (3-4). Gründe für die Gottesfurcht weist Jakobus durch viele Beispiele auf. Von dem Volk Gottes, Israel, sind nicht alle aus Ägypten in Kanaan angekommen. Auch die Engel verschonte Gott nicht, als sie den Rang verließen. Die zügellose Unzucht von Sodom und Gomorra hatte ihre Wurzel nicht allein in ihrer Lust, sondern auch in ihrem Mangel an Gottesfurcht (5-7). Das Gerede der eingeschlichenen Gottlosen in der Gemeinde missfiel Judas sehr. Sie lästerten die Mächte, während Engel und die echten Gläubigen sich falscher Äußerungen enthielten. Er erinnerte sie an den gottes-fürchtigen Wandel Henochs und tadelte die Eingeschlichenen hart (8-16). Dieses Auftreten falscher Christen ist bereits prophezeit worden. Judas sieht die Rettung der Heiligen in der Barmherzigkeit des Herrn. Durch das Hoffen auf die Barmherzigkeit des Herrn allein kann ein Gläubiger seine Hoffnung festhalten. Judas ruft die Heiligen zum Kampf gegen solch eine falsche Gesinnung auf (17-23). Trotz der großen Besorgnis endet Judas seinen Brief durch den Glauben an den allmächtigen Gott (24-25).

Gebet: Herr, deine Barmherzigkeit ist meine Hoffnung.

Ein Wort: Ich warte auf die Barmherzigkeit meines Herrn