Juni 29

Seid verantwortlich

Jakobus 5,13-20 (20)

„der soll wissen: Wer den Sünder bekehrt hat von seinem Irrweg, der wird seine Seele vom Tode erretten und wird bedecken die Menge der Sünden.“

Was hat Jakobus zum Schluss zur Gemeinde zu sagen? Er sagt, dass sie für die Kranken unter ihnen beten sollen. Dies bedeutet, dass man dem Leiden der Brüder gegenüber nicht gleichgültig sein darf. Dies aber sollte die Selbstverantwortung des Betroffenen nicht verletzen. Wer leidet, soll selbständig den Herrn suchen. Wer voll guten Mutes ist, soll Psalmen singen. Ist dieser Schritt für die Kranken zu schwer, soll der Kranke die Ältesten der Gemeinde rufen und um Fürbitte bitten. Ein Kranker ist leider nicht in der Lage, selbst stark genug zu sein. Man fragt sich hier, wie ein Gebet die Heilung bewirken kann. Darauf antwortet Jakobus, dass die Basis der Heilung in der Vergebung der Sünden liegt. Gott vergibt die Sünden. Außerdem hört Gott das Gebet des Gerechten. Jakobus nennt als Beispiel das Gebet Elias. Gott ist ein Gott, der das Gebet des Gerechten erhört und in der Lage ist, das Wunder zu tun. Gott hörte das Gebet von Elia. Der Segen Gottes hing drei Jahre lang von dem Gebet eines einzigen Menschen ab. Warum? Weil Elia gerecht war. Elia war ein verantwortlicher Mann vor Gott. Darum schreibt Jakobus weiter, dass die Christen ihre Brüder von ihrem Irrweg bekehren sollen. Dies ist eine noch größere Heilung, weil sie nicht nur den Körper, sondern auch die Seele für immer rettet. Die Christen sollen verantwortlich leben.

Gebet: Herr, vergib mir meine Gleichgültigkeit. Hilf mir, gerecht und verantwortlich zu leben.

Ein Wort: Sei verantwortlich für andere