Juni 29

Alle gute Gabe kommt von oben herab

Jakobus 1,13-18 (17)

„Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis.“

Jakobus hörte oft einen Christen klagen, dass er von Gott versucht werde. Er widerspricht ihm und sagt, dass jener nicht von Gott, sondern von seiner eigenen Begierde versucht werde. Was ist die Eigenschaft der Begierde? Die Begierde gebiert die Sünde. Als Eva von der Begierde befallen wurde, fing sie an, gegen Gott zu murren. Die Begierde verspricht den Menschen viel. Sie führt aber letzten Endes nur zum Tod. Jakobus sprach, dass sich diejenigen, die sagen, Gott versuche sie, irrten. Das Gegenteil nämlich ist wahr, dass alle gute und vollkommene Gabe von oben herab kommt. Gott ist der Vater des Lichts, bei dem es weder Veränderung noch Wechsel gibt. Was ist die gute und vollkommene Gabe von Gott? Gott schuf die Menschen durch das Wort der Wahrheit. Gott erlaubte den Menschen die Wahrheit zu erkennen, damit sie Erstlinge seiner Geschöpfe seien. Darum ist das Dasein der Menschen weit wertvoller, als dass sie zu Essen und Trinken haben. Gott segnete die Menschen mit der Mission. Um die Anfechtung des Glaubens zu überwinden, soll man dem Herrn gegenüber eine richtige Haltung haben. Man soll nicht sagen, dass man von Gott versucht werde. Was Gott gibt, ist gut und vollkommen, während die Begierde am Ende nur zu Sünde und Tod führt.

Gebet: Herr, du gibst mir die vollkommene Mission. Vergib mir mein Murren und meinen Vorwurf, dass du mir etwas von der Welt vorenthalten würdest.

Ein Wort: Alle gute Gabe kommt von Gott