Juni 28

Gott bereitet einen König vor

1. Samuel 9,1-27 (16)

„Morgen um diese Zeit will ich einen Mann zu dir senden aus dem Lande Benjamin, den sollst du zum Fürsten salben über mein Volk Israel, dass er mein Volk errette aus der Philister Hand. Denn ich habe das Elend meines Volks angesehen, und sein Schreien ist vor mich gekommen.“

Das Volk verwarf Gott als seinen König und forderte einen König, wie ihn die Heidenvölker hatten. Gott ließ es ihnen zu. Doch er selbst bereitete einen König vor. Saul war der Sohn eines angesehenen Mannes vom Stamme Benjamin namens Kisch. Eines Tages entliefen dem Kisch einige Eselinnen. Saul ging sie suchen und kam in die Nähe von Zuf, wo sich Samuel gerade aufhielt. Sauls Knecht schlug vor, den bekannten Propheten wegen der Eselinnen zu befragen. Gott hatte Samuel schon auf diese Begegnung vorbereitet. Er hatte ihm offenbart, dass er einen Mann zu ihm senden würde, den er zum Fürsten erwählt hatte. Gott ließ sein Volk nicht allein. Er hatte ihr Elend gesehen und wollte sie von den Philistern erretten. Als Samuel ihn mit der Hoffnung Gottes ansprach, antwortete Saul bescheiden und bezeichnete sein Geschlecht als das geringste in ganz Israel. Samuel folge der Führung Gottes von ganzem Herzen und weckte Saul am frühen Morgen, um ihm Gottes Erwählung mitzuteilen.

Gebet: Lieber Vater, danke, dass du auch in der Krise an dein Volk und seine Rettung denkst.

Ein Wort: Gott sieht das Elend und will retten