Juni 28

Der HERR soll nicht mehr König sein

1. Samuel 8,1-22 (7)

„Der HERR aber sprach zu Samuel: Gehorche der Stimme des Volks in allem, was sie zu dir sagen; denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen, dass ich nicht mehr König über sie sein soll.“

Als Samuel alt wurde, sollten seine Söhne das Richteramt fortführen. Doch sie hatten keine absolute Haltung wie er. Die Ältesten Israels erkannten dies. Hätten sie von Samuel Glauben gelernt, wären sie mit diesem Anliegen zu Gott gekommen. Doch sie forderten einen König, wie ihn alle Völker hatten. Der Glanz der Könige blendete sie. Sie versprachen sich viel davon. Sie ignorierten ihre Identität als das auserwählte, heilige Volk. Samuel trauerte und betete. Gott sagte ihm, dass dies nicht eine menschliche oder politische Angelegenheit war, sondern eine geistliche. Sie hatten Gott verworfen, wie sie es schon oft getan hatten. Gott ließ es zu, dass sie einen König wählten. Doch Samuel warnte sie davor, was ein König von ihnen verlangen würde. Dann sollten sie sich nicht bei Gott beklagen. Dem Volk war es egal. Sie wollten sein wie alle Heiden. Gott ließ sie ihren Weg gehen. Gottes Volk unterscheidet sich von allen anderen Völkern dadurch, dass Gott ihr König ist. Wenn sich Gottes Leute entscheiden, Gott nicht mehr regieren zu lassen, hat dies schwerwiegende Folgen.

Gebet: Herr, du bist unser König. Wir sind dein Volk. Bitte regiere in allen Bereichen unseres Lebens.

Ein Wort: Der Herr soll König sein