Juni 28

Die Bundeslade kehrt zurück

1. Samuel 6,10-7,1 (6,13)

„Die Leute von Bet-Schmesch aber schnitten eben den Weizen im Talgrund, und als sie ihre Augen aufhoben, sahen sie die Lade und freuten sich, sie zu sehen.“

Die Philister sandten die Lade nach Israel zurück. Säugende Kühe würden bei ihren Kälbern bleiben. Dadurch, dass sie in Richtung Bet-Schmesch gingen, wurde offenbar, dass Gott den Wagen mit der Lade leitete. Als die Leute von Bet-Schemesch die Lade sahen, freuten sie sich sehr. Die Leviten hoben die Lade vom Wagen. Dann opferten sie dort dem Herrn Brand- und Schlachtopfer. Doch nicht alle freuten sich. Der Herr schlug etliche von ihnen, weil sie die Lade des Herrn gesehen hatten. Der Originaltext legt nahe, dass sie die Lade ohne Freude und Hochachtung betrachteten und sogar aus Neugier hineinsahen. Der Zorn des Herrn entbrannte. Die Leute von Bet-Schemesch erschraken und fragten sich, wer vor Gott bestehen könne. Obwohl Gott sehr zu fürchten ist, dürfen wir darauf vertrauen, dass er gerne segnet und die Gemeinschaft mit seinem Volk sucht. Doch wir brauchen die rechte Haltung vor Gott. Die Leute von Kirjat-Jearim holten sie Lade zu sich. Sie weihten Eleasar, den Sohn Abinadabs, die Lade zu hüten. Angst vor Gott ist ein Anzeichen fehlender Hochachtung. Die rechte Haltung Gott gegenüber ist aufrichtige Buße und Freude.

Gebet: Herr, danke für die Einladung in die Gemeinschaft mit dir. Ich freue mich über dich.

Ein Wort: Freude über die Gemeinschaft mit Gott