Juni 28

Die Hand des HERRN lag schwer auf ihnen

1. Samuel 5,1-6,9 (5,6)

„Aber die Hand des HERRN lag schwer auf den Leuten von Aschdod, und er brachte Verderben über sie und schlug sie mit bösen Beulen, Aschdod und sein Gebiet.“

Die Philister hatten die Lade Gottes im Kampf erobert. Sie brachten sie als eine Trophäe in das Haus ihres Götzen Dagon. Doch sie hatten sich im Gott Israels getäuscht. Dass er zugelassen hatte, dass sie die Lade Gottes erbeuteten, hieß nicht, dass er alles mit sich machen lässt. Schon gar nicht ließ er sich auf die gleiche Stufe mit einem Götzen stellen. Am Morgen lag die Statue Dagons auf dem Angesicht vor der Lade Gottes. Am nächsten Tag waren sogar Kopf und Hände der Statue abgeschlagen. Dazu plagte der Herr die Städte der Philister mit einer Mäuseplage und mit Beulen. Die Philister bekamen Angst vor der Lade Gottes. Schließlich rieten ihre Priester und Wahrsager dazu, die Lade Gottes nach Israel zurückzusenden. Sie erinnerten an die Plagen, die über Ägypten gekommen waren. Es sei besser, das Herz nicht weiter zu verstocken. Manchmal züchtigt Gott sein Volk. Dann scheinen die Feinde zu triumphieren. Doch die Feinde sollen nicht hochmütig werden. Gott kann sie jederzeit demütigen. Er ist und bleibt der schreckliche Gott, der sich nicht instrumentalisieren lässt, sondern der angebetet werden will. Und er ist immer noch der Gott seines Volkes.

Gebet: Herr, du allein bist Gott! Du lässt es nicht zu, dass andere „Götter“ neben dir stehen.

Ein Wort: Gott fürchten und ihn anbeten