Juni 28

Wer mich ehrt, den will ich auch ehren

1. Samuel 2,12-36 (30)

„Darum spricht der HERR, der Gott Israels: Ich hatte gesagt, dein Haus und deines Vaters Haus sollten immerdar vor mir einhergehen. Aber nun spricht der HERR: Das sei ferne von mir! Sondern wer mich ehrt, den will ich auch ehren; wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden.“

Elis Söhne waren Priester. Sie waren gesalbt für den heiligen Dienst (3. Mose 8). Doch sie fragten nicht nach Gott. Stattdessen befriedigten sie im Amt ihre Begierden, indem sie mit den Dienerinnen schliefen und das beste Opferfleisch für sich nahmen. Samuel bekam dies in jungen Jahren mit, doch Vers 21 sagt, dass Samuel bei dem Herrn heranwuchs. Eli, der Hohepriester, tadelte seine Söhne nicht, als er hörte, wie böse sie handelten. Er sagte ihnen, dass dies nicht gut sei, aber er zog keine Konsequenz. Sie hörten nicht auf ihn. Mit ihnen wurde es immer schlimmer, während Samuel an Gunst bei Gott und den Menschen zunahm. Gott sandte einen Mann Gottes zu Eli. Dieser erinnerte Eli an die Gnade Gottes am Hause Levi. Der Vorwurf gegenüber Eli lautete, dass er seine Söhne mehr ehrte als Gott. Eigentlich hatte Gott seinen dauerhaften Segen für Eli und sein Haus vorgesehen. Doch derjenige, der Gott nicht ehrt, wird auch nicht geehrt. Elis Söhne würden umkommen. Stattdessen erwählte sich Gott einen treuen Priester, der ihn ehrte, und dem er ein beständiges Haus bauen würde.

Gebet: Herr, danke für deine Gnade. Hilf mir, dich zu ehren, mehr als die Menschen.

Ein Wort: Wer Gott ehrt, wird geehrt werden