Juni 28

Hannas Gebet

1. Samuel 1,1-28 (11)

„und gelobte ein Gelübde und sprach: HERR Zebaoth, wirst du das Elend deiner Magd ansehen und an mich gedenken und deiner Magd nicht vergessen und wirst du deiner Magd einen Sohn geben, so will ich ihn dem HERRN geben sein Leben lang, und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen.“

Elkana vom Stamm Ephraim hatte zwei Frauen. Peninna hatte Kinder, Hanna hatte keine. Darum wurde Hanna von Peninna jahrelang gekränkt. Der Trost ihres Mannes genügte nicht, ihren tiefen Schmerz zu lindern. Hanna kam im Gebet zu Gott. Sie betete flehentlich und lange und weinte sehr und legte vor Gott ein Gelübde ab. Sie bat um einen Sohn und versprach, diesen Sohn sein Leben lang dem Herrn zu weihen. Der Hohepriester Eli dachte, sie sei betrunken. Doch sie hatte ihr Herz vor dem Herrn ausgeschüttet. Nach dem Gebet war Hanna nicht mehr betrübt, sondern zuversichtlich. Tatsächlich erhörte Gott ihr Gebet. Sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Sie nannte ihn Samuel, weil er vom Herrn erbeten war. In den ersten Jahren erzog sie ihn und brachte ihn nicht zum jährlichen Opfer nach Silo. Als er entwöhnt war, brachte sie ihn zum Haus des Herrn und ließ ihn dort. Gott hatte ihr Gebet erhört. Jetzt hielt Hanna ihr Gelübde. Hanna war eine Frau, deren Gebet Gottes Arm bewegte. Ihr Sohn Samuel wurde der geistliche Erneuerer nach der Richterzeit.

Gebet: Herr, danke für eine Frau des Gebets. Bitte sieh unser Elend an und gib uns einen Leiter wie Samuel.

Ein Wort: Gottes Arm durch das Gebet bewegen