Juni 28

Moses Sünde

4. Mose 20,1-29 (12)

„Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr nicht an mich geglaubt habt und mich nicht geheiligt habt vor den Israeliten, darum sollt ihr diese Gemeinde nicht ins Land bringen, das ich ihnen geben werde.“

Zwischen Kapitel 19 und 20 gibt es einen Zeitsprung von etwa 38 Jahren, bzw. seit dem Auszug aus Ägypten waren genau 40 Jahre vergangen. In dieser Zeit waren die Israeliten in der Wüste umhergezogen, und fast alle des ungläubigen Volkes waren gestorben (14,29). Mirjam sollte das verheißene Land nicht betreten, sie starb. Auch Aaron und Mose sollten nicht dorthin gelangen. Der Grund war, dass sie Gott in ihrem Ungehorsam und Unglauben vor dem Volk nicht geheiligt hatten (12.24). Mose hätte nur zu dem Felsen sprechen sollen (8), aber in seinem Unglauben und Ungehorsam wurde er zornig, ungeduldig und schlug den Felsen zweimal. Mose schien Glauben gehabt zu haben, denn es kam Wasser aus dem Felsen heraus, nachdem er den Felsen zweimal geschlagen hatte. Es kam sogar viel Wasser heraus, sodass die ganze Gemeinde trinken konnte. Aber Gottes Urteil fiel anders aus. Vers 12 sagt klar, dass Mose nicht geglaubt und damit Gott nicht vor seinem Volk geheiligt hatte. Nicht alle Taten, bei denen „Wasser aus dem Felsen“ kommt, sind Glaubenstaten, die Gott heiligen. Glaubenstaten müssen Gott heiligen vor der Welt. Gott erwies sich selbst am „Haderwasser“ heilig. Aaron starb auf dem Berg Hor und sein Sohn Eleasar wurde Hohepriester.

Gebet: Herr, vergib mir meinen Unglauben und Ungehorsam. Ich will dich durch den Glauben ehren.

Ein Wort: Glaube und ehre Gott!