Juni 28

Das Reinigungswasser

4. Mose 19,1-22 (9)

„Und ein reiner Mann soll die Asche von der Kuh sammeln und sie draußen vor dem Lager an eine reine Stätte schütten, damit sie dort verwahrt werde für die Gemeinde der Israeliten für das Reinigungswasser; es ist ein Sündopfer.“

Um das Reinigungswasser zuzubereiten, wurde eine rötliche Kuh ohne Fehler, die noch nie gearbeitet hatte, vor das Lager geführt. Dort wurde sie vor dem Priester geschlachtet. Dieser sprengte dann etwas von ihrem Blut in Richtung der Stiftshütte, bevor sie ganz verbrannt wurde. Mit verbrannt wurden Zedernholz, Ysop und scharlachrote Wolle. Mit der Asche und frischem Wasser wurde ein Reinigungswasser hergestellt, das gebraucht wurde, um die Israeliten oder Gegenstände von der Unreinheit nach der Berührung mit einem Toten zu reinigen. Das Reinigungswasser war damit immer verfügbar, was auch notwendig war, wenn man bedenkt, dass alle, die über 20 Jahre alt waren, in den folgenden 38 Jahren in der Wüste sterben sollten. Mit dem Wasser sollte man sich am dritten und siebten Tag nach der Verunreinigung reinigen. Wer es nicht tat, sollte ausgerottet werden (13.20). „Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche von der Kuh durch Besprengung die Unreinen heiligt, sodass sie äußerlich rein sind, um wie viel mehr wird dann das Blut Christi (…) unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott.“ (Hebr 9,13.14)

Gebet: Herr, danke für das Blut Jesu, das mich ganz reinigt, damit ich dir, dem lebendigen Gott, dienen kann.

Ein Wort: Bleib nicht unrein!