Juni 28

Die Priester und Leviten

4. Mose 18,1-32 (20)

„Und der HERR sprach zu Aaron: Du sollst in ihrem Lande kein Erbgut besitzen, auch keinen Anteil unter ihnen haben; denn ich bin dein Anteil und dein Erbgut inmitten der Israeliten.“

Viele Vorsteher der Gemeinde, allen voran Korach, sowie später die ganze Gemeinde, hatten gegen Mose und das Priestertum von Aaron rebelliert (Kap. 16 und 17). Gott hatte das Priestertum durch den grünenden Stab Aarons bestätigt. Dennoch war es notwendig, die Anweisungen über den Dienst am Heiligtum und über die Rechte und Pflichten der Priester und Leviten zu wiederholen. Die Leviten und Priester sollten die Schuld tragen, wenn eine Verfehlung am Heiligtum begangen wurde (1). Die Leviten waren Diener der Priester, aber sie durften die Stiftshütte nicht zu priesterlichen Diensten betreten (3.23). Für das Volk war es sogar lebensgefährlich, auch nur in die Nähe der Stiftshütte zu kommen (22). Die Priester dienten Gott in der Stiftshütte und am Altar. Dieses Priesteramt war ein Geschenk Gottes (7). Gott gab den Priestern für ihren Dienst von allen heiligen Gaben einen Anteil, vor allem auch die Erstlinge sollten ihnen gehören (8-19), deshalb würden sie keinen Anteil des Landes bekommen. Gott selbst wollte ihr Anteil sein. Der Zehnte sollte den Leviten gehören, dieser war ihr Erbe (24). Von ihm sollten sie wiederum den Zehnten den Priestern geben. Unser Priesteramt ist Gottes Geschenk (1. Petr 2,9) und Gott ist unser Anteil und Erbe.

Gebet: Herr, danke, dass ich dein Priester sein darf. Mein Anteil ist nicht in dieser Welt, du bist mein Anteil.

Ein Wort: Gott ist mein Anteil und mein Erbe