Juni 28

Wenn ihr in das Land kommt…

4. Mose 15,1-41 (39)

„Und dazu sollen die Quasten euch dienen: sooft ihr sie anseht, sollt ihr an alle Gebote des HERRN denken und sie tun, dass ihr euch nicht von eurem Herzen noch von euren Augen verführen lasst und abgöttisch werdet,“

Trotz des Unglaubens und Ungehorsams der Israeliten hielt Gott an seiner Verheißung für sein Volk fest. Er setzte seine Hoffnung auf die zweite Generation und gab ihnen einige Gebote für die Zeit, in der sie in dem verheißenen Land leben würden. Verschiedene Opfer sollten bei den Israeliten wie bei den Fremdlingen von Speis- und Trankopfern begleitet werden, wodurch sie sich stets an den Segen des Landes erinnern sollten. Israel hatte immer wieder über das Manna gemurrt. Deshalb sollten sie Gott ein Opfer bringen, wenn sie das erste Brot des Landes essen würden (19). Gott unterscheidet in seinen Geboten zwischen vorsätzlichen, versehentlichen, kollektiven und individuellen Sünden. Versehentliche Sünden vergibt Gott, wenn er Opfer sieht, die mit bußfertigem Herzen gebracht werden. Vorsätzliche Sünde soll hart bestraft werden. Als ein Israelit vorsätzlich den Sabbat brach, wurde er mit dem Tod hart bestraft. Die Israeliten waren immer wieder in die Sünde gefallen, weil sie Gott und seine Gebote vergessen hatten. Deshalb wies Gott sie nun an, sich Quasten an den Zipfeln ihrer Kleider zu machen. Wenn sie diese Quasten sahen, sollten sie an Gottes Gebote denken und sie tun.

Gebet: Herr, ich bin auch so vergesslich. Hilf mir, mir auch Quasten zu machen, damit ich mich nicht verführen lasse, sondern an dein Wort denke und es tue.

Ein Wort: An Gottes Wort denken und es tun