Juni 28

Lasst uns hinaufziehen!

4. Mose 13,1-33 (30)

„Kaleb aber brachte das Volk vor Mose zum Schweigen und sprach: Lasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir können es überwältigen.“

Zehn Kundschafter wurden ausgesandt, um das verheißene Land zu erkunden. Es waren jeweils Älteste und Häupter der 12 Stämme Israels, unter ihnen auch Kaleb und Hoschea (Josua). Nach vierzig Tagen kehrten sie zurück. Man kann sich vorstellen, wie der Anblick der riesigen Weintraube das Volk begeisterte. Doch der Bericht der Kundschafter fiel alles andere als positiv aus. Nach nur einem halbwegs positiven Satz, dass das Land wirklich ein Land ist, darin Milch und Honig fließt, kam ihr „aber“. Sie sagten, dass die Bewohner des Landes stark seien, die Städte befestigt und sehr groß seien und sie sogar Anaks Söhne, Riesen, gesehen hätten. Ihr Bericht war voller Unglauben, Gott und Gottes Verheißung wurden völlig ausgeklammert und waren für sie keine Realität. Sie brachten sogar ein böses Gerücht in Umlauf, dass es dort Menschenfresser gäbe und die Israeliten in deren Augen wie Heuschrecken seien. Sie gaben die Eroberung des verheißenen Landes in ihrem Unglauben auf, ohne auch nur einmal gekämpft zu haben. Nur Kaleb hatte den Mut, ihrem Bericht zu widersprechen, weil er auf Gottes Verheißung vertraute. Er sagte: „Lasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir können es überwältigen.“

Gebet: Herr, vergib all meine negativen und ungläubigen Worte. Vergib mir, dass ich aufgab, ohne einmal gekämpft zu haben. Hilf mir, dich und deine Verheißung zu sehen.

Ein Wort: Lasst uns das Land einnehmen!