Juni 28

Der Aufbruch vom Sinai

4. Mose 10,11-36 (13)

„So brachen sie zum ersten Male auf nach dem Wort des HERRN durch Mose,“

Der Tag des Aufbruchs war gekommen. Mit Vers 11 beginnt ein neuer Abschnitt in diesem Buch. Fast ein Jahr hatte das Volk am Sinai gelagert (2. Mose 19,1). In dieser Zeit hatte Gott einen Bund mit ihnen geschlossen, ihnen seine Gesetze gegeben und sie hatten die Stiftshütte errichtet. Gott hatte ihnen auch eine Lagerordnung gegeben und eine Volkszählung durchgeführt. Sie waren bestens vorbereitet, geistlich wie praktisch, um nun loszuziehen und das verheißene Land zu erobern. Als die Wolke sich erhob, brachen sie auf. Vers 13 betont, dass sie nach dem Wort des Herrn aufbrachen. Die Lade des Bundes zog vor ihnen her und wies ihnen den Weg (33). Wenn die Lade aufbrach, sprach Mose: „HERR, steh auf! Und deine Feinde werden sich zerstreuen und all, die dich hassen, werden flüchtig vor dir!“ (35) Und wenn sie sich niederließ, sprach Mose: „Komm wieder, HERR, zu der Menge der Tausende in Israel!“ (36) Wenn Gott uns durch sein Wort gut zugerüstet hat, müssen wir auch im Glauben den geistlichen Aufbruch wagen und losziehen, um das verheißene Land zu erobern. Dabei brauchen wir den unerschütterlichen Glauben von Mose, für den die Lade, das Wort Gottes, gleich Gott und seine Allmacht war. In unserem Glaubenskampf kämpfen wir nicht mit Fleisch und Blut (Eph 6,12). Wie Mose brauchen wir die Zuversicht auf den Sieg durch Gottes Macht.

Gebet: Herr, hilf mir, auch den Aufbruch nach deinem Wort zu wagen.

Ein Wort: HERR, steh auf!