März 30

Soll ich den Kelch nicht trinken?

Johannes 18,1-11 (11)

„Da sprach Jesus zu Petrus: Steck dein Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater gegeben hat?“

Mit Jesu Gefangennahme beginnt der Leidensweg Christi, der mit Jesu Tod und Auferstehung endet. Jesus und seine Jünger gingen in einen Garten bei Jerusalem, auch bekannt als Gethsemane. Dort waren Jesus und seine Jünger öfters anzutreffen. Judas, der Jesus verriet, wusste, dass Jesus auch diesmal dort sein würde. Er brachte die Leute dorthin, welche Jesus gefangen nehmen sollten: bewaffnete Soldaten und Bedienstete von den geistlichen Leitern. Als sie in dem Garten angekommen waren, fragte Jesus, wen sie suchten. Ihre Antwort: Jesus von Nazareth. Als Jesus ihnen sagte: „Ich bin’s!“, waren sie mehr als erschüttert. Sie hätten Widerstand erwartet oder dass sich Jesus versteckte, aber nicht, dass er sich vor ihnen in seiner göttlichen Art offenbarte. Jesus musste sie nochmals fragen, wen sie suchten, bis sie handeln konnten; erst dann nahmen sie ihn gefangen. Petrus unternahm einen Versuch, Jesus zu verteidigen. Er hieb einem Knecht des Hohenpriesters ein Ohr ab. Menschlich gesehen ist das eine mutige Tat. Aber hier war sie vollkommen unangebracht. Jesu Gefangennahme und somit sein Tod am Kreuz mussten so geschehen. Jesu unermessliches Leiden würde zur Erlösung und Freude der ganzen Menschheit sein! Jesus war total bereit und willig, sich nun zu opfern, wie Gott es ihm aufgetragen hatte.

Gebet: Danke, Herr, für deinen Sohn Jesus. Gib auch mir die Bereitschaft, deinen Willen zu tun.

Ein Wort: Verhindere Gottes Werk nicht!