März 30

Jesu Fürbitte (I)

Johannes 17,6-19 (6)

„Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt.“

Jesus bat Gott für diejenigen, die zu seinen Zeiten als Mensch an ihn geglaubt hatten und ihm gefolgt waren. In erster Linie waren das seine zwölf Jünger. Sie gehörten und gehören sowohl Gott als auch Jesus. Denn sie hatten sein Wort bewahrt, Gott durch Jesus erkannt und sein Wort in Kopf und Herzen bewahrt. Sie hatten von ihm gelernt, und er würde sie in die Welt senden, um Gottes Heil zu verkündigen. Jesus betete inständig, Gott möge sie vor dem Bösen bewahren, damit sie nicht von ihm abfallen und in die Verdammnis gehen würden. Das ist Jesu Herz für uns: Er will auf keinen Fall, dass auch nur eine Person verlorengeht! Jesus wusste um die Verlockungen der Welt, und dass es dort viel Böses gab und gibt. Und er war froh, dass diesem – wie Gottes Wort es auch vorausgesagt hatte – alle seine Jünger bis dahin widerstanden hatten. Alle, außer Judas, welcher dem Glanz des Geldes erlegen gewesen war, sodass er Jesus für Geld verraten hatte. Judas’ Freude währte nicht lange: Als er sah, dass er für Jesu Tod am Kreuz verantwortlich war, verzichtete er auf das Geld und nahm sich das Leben. Was die Welt gibt, kann uns keine vollkommene, dauerhafte Freude machen. Die können uns nur Gott und Jesus geben. Bleiben wir in seinem Wort und bei seiner Wahrheit, werden wir geheiligt als Gottes Kinder.

Gebet: Danke, Jesus, für deine innige Fürbitte. Wir gehören dir und deinem Vater.

Ein Wort: Keiner ist verloren gegangen!