März 30

Ich habe die Welt überwunden

Johannes 16,25-33 (33)

„Das habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“

Noch konnten Jesu Jünger nicht alles verstehen, was ihnen Jesus über seinen Tod und seine Auferstehung voraussagte. Daher musste er oft in Bildern reden, die der Lebenswelt der Jünger entstammten. Nach Jesu Tod, Auferstehung und Himmelfahrt würden sie nicht nur im Nachhinein Jesu Worte verstehen, sondern auch, wer Gott für sie war. Gott ist unser himmlischer Vater, der uns Jesus geschenkt hat und der uns liebhat. Er liebt uns so sehr, dass er sich von uns gerne erbitten lässt und auf uns hört, auch wenn er der Allmächtige ist. Als Jesus seinen Jüngern direkt sagte, wie er zum Vater stand, waren diese beeindruckt. Sie bekannten ihren Glauben an Jesus als Gottes Sohn und als Allwissenden. Zwar freute sich Jesus über ihren Glauben. Aber er wusste und sagte seinen Jüngern voraus, dass sie diesen Glauben eine Zeitlang verlieren und ihn verlassen würden. Tatsächlich versagten Jesu Jünger bei Jesu Gefangennahme und Kreuzigung, indem sie sich selbst retteten und ihm nicht bis zum Ende nachfolgten. Sie ließen Jesus allein – doch Jesus war nicht verlassen, weil er Gott hatte. Jesu Jünger waren schwach, aber Jesus half ihnen nach seiner Auferstehung aus dieser Schwäche. In Jesus brauchen wir keine Angst zu haben, denn er und seine Rettung sind stärker als alle Bedrohungen und all unser Versagen.

Gebet: Jesus, du bist Gottes Sohn. Danke für deinen Frieden und deine Hilfe aus unserer Schwäche.

Ein Wort: Jesus hat für uns die Welt überwunden