März 30

Aus Trauer wird Freude

Johannes 16,16-24 (22)

„Auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.“

Jesus sprach zu seinen Jüngern von seinem Weggehen, Wiederkommen und dass er zu seinem Vater gehen würde. Weil die Jünger so traurig über den baldigen Abschied von Jesus waren, erreichte sie der Sinn seiner Worte nicht. Sie wagten nicht, Jesus danach zu fragen, aber untereinander rätselten sie über seine Worte. Noch hatten sie den Heiligen Geist nicht, der sie über die ganzen Zusammenhänge mit Jesu Tod und Auferstehung aufklären würde. Jesus wusste, dass seinen Jüngern ohne ihn eine schwierige Zeit bevorstand. Sie würden um ihn weinen, klagen und trauern. Aber danach sollten sie den auferstandenen Jesus sehen, und ihre Trauer würde in Freude verwandelt werden. Zuerst würden sie entsetzt sein über Jesu Tod am Kreuz. Dann aber würden sie erkennen, dass dieses Opfer Jesu sein musste für die Erlösung der Welt. Heute freut sich die ganze christliche Welt über Jesu Tod und Auferstehung. Denn Christus hat für unsere Sünde bezahlt, sodass er uns nun alle Sünden vergeben kann; wir müssen ihn nur darum bitten. Manchmal können wir nicht verstehen, dass Gott bestimmte Dinge zulässt. Aber wenn wir dann Gott um Hilfe bitten, erleben wir seine Rettung und seine Herrlichkeit. Im Nachhinein verstehen wir den Sinn unseres Leidens und sind dankbar dafür, durch das Erlebnis im Glauben gewachsen zu sein.

Gebet: Danke, Herr, für deine Erlösung. Sei mit uns im Leiden. Im Himmel werden wir dich sehen.

Ein Wort: Große Freude wartet auf uns