März 30

Der Hass der Welt

Johannes 15,18-16,4 (15,21)

„Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.“

So lange Jesus bei seinen Jüngern war, konnten sie gefahrlos unter den Menschen leben. Nun aber, da Jesus bald von ihnen gehen würde, warnte er seine Jünger vor dem Hass der Welt. Wie man ihn verfolgen und hassen würde, würde man die Seinen verfolgen und hassen um seinetwillen. Die Gläubigen sind nicht von dieser Welt, sondern gehören zu Gott; sie leben geistlich und nach Gottes Wort. Wer dagegen weltlich und fleischlich lebt, kann die Gläubigen nicht verstehen. Christen werden von den Nichtgläubigen oft belächelt und als langweilig, weltfremd und seltsam bezeichnet. Manchmal werden sie auch verspottet. Die Christen werden unterdrückt und verfolgt. Das ist der Hass der Welt. Jesus wurde verhöhnt, geschlagen und schließlich gekreuzigt von seinen Feinden. Auch nach seiner Auferstehung und seiner Himmelfahrt blieb die Stimmung im Volk aufgeheizt, und Jesu Jünger waren nicht gerne gesehen. Wenn sich ein Jude offen zu Jesus bekannte, wurde er aus der Synagoge ausgestoßen. Auch wir sollen wissen, warum Nichtgläubige die Gläubigen hassen, obwohl es keinen äußeren Grund dafür gibt: Sie kennen Jesus nicht und so kennen sie auch Gott nicht. Sie haben von Jesus und seinem Wort gehört, dass sie Sünder sind. Aber anstatt Buße zu tun, verhärten sie ihr Herz Gott und seinen Kindern gegenüber.

Gebet: Herr, ich will in deiner Liebe bleiben, auch wenn das die Menschen um mich nicht verstehen können.

Ein Wort: Nicht von dieser Welt, sondern zu Gott gehörend