März 30

Ein neues Gebot gebe ich euch

Johannes 13,31-38 (34)

„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.“

Jesus bereitete seine Jünger auf seinen bevorstehenden letzten Weg vor. Er würde gefangen genommen und gekreuzigt werden. Das musste so geschehen, damit er Gottes Willen erfüllte: die Erlösung der Menschheit. Indem er Gottes Wort erfüllte, verherrlichte Jesus Gott, und Gott verherrlichte ihn. Zwar würde er beim Leiden und Sterben hilflos aussehen. Aber durch die Auferstehung am dritten Tag nach seinem Tod würde sich die Herrlichkeit Gottes an ihm zeigen. Seinen letzten Weg musste Jesus alleine gehen. Darum sagte er zu seinen Jüngern, dass sie nicht hinkommen und ihm nicht dorthin folgen konnten, wohin er ging. Seine Jünger würden ihn bei seiner Gefangenahme verlassen, weil sie selbst in Gefahr geraten würden. Das wollte sein Jünger Simon Petrus nicht glauben. Er sagte Jesus, dass er für ihn sein Leben lassen würde. Jesus wusste es besser und sagte ihm voraus, dass er ihn in dieser Nacht dreimal verleugnen würde. Jesus war weder zornig noch enttäuscht über seine Jünger, die in seiner schwersten Stunde nicht bei ihm bleiben würden. Im Gegenteil, er hatte Mitleid mit ihnen. Sie würden ohne ihn einsam und hilflos sein. Darum gab er ihnen auch das Gebot, dass sie einander lieben sollten. Sie sollten in der tröstenden Gemeinschaft miteinander bleiben, bis Jesus als Auferstandener wieder zu ihnen kommen würde. Noch heute zeichnet Liebe die Jüngerinnen und Jünger Jesu aus.

Gebet: Herr, schenke uns Liebe, wie du uns geliebt hast.

Ein Wort: Wir sind untreu, und dennoch liebt uns Jesus