März 30

Jesus und Judas

Johannes 13,21-30 (30)

„Als er nun den Bissen genommen hatte, ging er alsbald hinaus. Und es war Nacht.“

Jesus würde viel leiden und am Kreuz sterben müssen. Das hatte er angenommen und es machte ihn nicht traurig. Betrübt wurde er hingegen darüber, dass jemand von den zwölf Jüngern ihn verraten würde. Das war Judas, der Sohn des Simon Iskariot. Jesus war nicht wütend auf ihn, sondern Judas tat ihm leid. Als Jesus sagte, dass ihn jemand von den Zwölfen verraten würde, erschraken seine Jünger. Jeder fragte sich, ob er im schlimmsten Fall vielleicht dazu fähig wäre. Johannes traute sich schließlich zu fragen: „Herr, wer ist’s?“ Jesus sagte es ihnen: derjenige, dem er einen Bissen eintauchen und geben würde. So erfuhren alle, wer es sein würde. Als Judas den Bissen nahm, fuhr der Satan in ihn. Da sprach Jesus zu ihm: „Was du tust, das tue bald!“ Das Wort des Herrn sollte erfüllt werden, dass die Zeit seines Verrats bald kommen würde. Jesu Jünger wussten nicht, was Jesus mit diesem Satz meinte. Während sie noch überlegten, ging Judas hinaus in die Nacht. Sein Plan, Jesus zu verraten, stand fest. So ging er weg von Jesus, endgültig in die – auch geistliche – Finsternis.

Gebet: Herr, danke für deine Warnung davor, gegen dich zu handeln. Du rufst mich zur Buße und lässt nicht zu, dass ich weg von deinem Licht in die Finsternis gehe.

Ein Wort: Bleibe in Gottes Licht!