März 30

Das Passa

4. Mose 9,1-14 (2)

„Lass die Israeliten Passa halten zur festgesetzten Zeit;“

Im ersten Monat des zweiten Jahres, also während der in Kapitel 7 beschriebenen Opfer der Fürsten für den Altar, wies Gott Mose an, das Passafest zur festgesetzten Zeit zu halten. Der Termin für das Passafest war allen bekannt, aber offensichtlich hofften einige, dass das Passafest verschoben werden würde. Hatten doch die Israeliten eine anstrengende Zeit hinter sich und gerade erst festlich geopfert. Gott unterband mit dieser vorzeitigen Anweisung, das Fest zur festgesetzten Zeit zu halten, jegliche Spekulation über eine Terminverschiebung. So hielten die Israeliten das erste Passafest nach dem Auszug am vierzehnten Tage des ersten Monats. Jeder der Israeliten sollte sich an die Gnade des Auszugs erinnern. Das Erinnern an die Gnade Gottes und der Dank für seine Gnade ist das Fundament unseres Glaubenslebens. Gottes Ermahnung, das Passafest zur festgesetzten Zeit zu feiern, und der Gehorsam des Volkes lehren uns, dass das Erinnern an Gottes Gnade nichts mit unserer schwankenden Gefühlslage zu tun hat oder unserem vollen Terminkalender. Vielmehr hilft uns der Gehorsam gegenüber Gottes Wort gerade in einer Zeit, in der unser Herz voller Sorgen oder eigener Pläne ist, uns an Gottes Gnade zu erinnern. Danken und Gehorsam gehören zusammen wie Undank und Ungehorsam. Paulus ermahnt uns in 1. Thessalonicher 5,16-18 allezeit fröhlich und dankbar in allen Dingen zu sein.

Gebet: Herr, ich will nicht mehr nach meinem Gefühl oder Terminkalender leben, sondern nach deinem Wort.

Ein Wort: Gehorche zur festgesetzten Zeit!