März 30

Die Stimme Gottes vom Gnadenthron

4. Mose 7,1-89 (89)

„Und als Mose in die Stiftshütte ging, um mit Ihm zu reden, da hörte er die Stimme zu sich reden von dem Gnadenstuhl, […]; und er redete zu ihm.“

Am ersten Tag des ersten Monats des zweiten Jahres wurde die Stiftshütte aufgerichtet (2. Mo 40,17). Vierzehn Tage später (9,5) feierte das Volk sein erstes Passafest. Zwischen diesen Begebenheiten geschah die in diesem Kapitel beschriebene Weihgabe der Stammesfürsten für den Altar. Das Opfer bestand aus 6 bedeckten Wagen und 12 Rindern. Mose verteilte die Wagen und Rinder an die Gerschoniter und Merariter. Die Kehatiter erhielten nichts, weil sie die heiligen Gegenstände der Stiftshütte auf Schultern tragen mussten. Die Stammesfürsten opferten an zwölf aufeinanderfolgenden Tagen alle die gleichen Opfer für die Einweihung des Altars. Sie opferten Brandopfer, Sündopfer und Dankopfer und Silber und Gold. Die Gesamtzahl der Opfer wird noch einmal aufgeführt (84-88). Am Ende dieser Opfer konnte Mose in die Stiftshütte gehen, um mit Gott zu reden, was vorher nicht möglich gewesen war (2. Mo 40,35). Gott redete zu ihm mit einer Stimme von dem Gnadenstuhl, der auf der Lade über dem Gesetz war. Dies war die Erfüllung der Verheißung aus 2. Mose 25,22. Es war das erste Mal, dass Gott zu Mose vom Gnadenstuhl aus sprach. Ein geistlicher Leiter muss Gottes Stimme vom Gnadenstuhl hören und mit Gott reden. Mit Jesu Tod wurde die ganze Welt zum Gnadenstuhl. Wir können überall zu Gott kommen und seine Stimme hören, wenn wir sie hören wollen.

Gebet: Herr, danke, dass ich deine Stimme hören kann.

Ein Wort: Höre Gottes Stimme vom Gnadenstuhl!