März 30

Der HERR segne und behüte dich

4. Mose 6,1-27 (24-26)

„Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

Dieses Kapitel beschreibt das Gesetz über den Gottgeweihten (Nasiräer). Wenn ein Mann oder eine Frau sich für eine bestimmte Zeit Gott weihen wollte, sollte er oder sie auf Wein und Früchte des Weinstocks verzichten, sich das Haar nicht schneiden und zu keinem Toten gehen. Nach Ablauf der in einem Gelübde versprochenen Zeit der Weihe musste der Nasiräer bestimmte Opfer bringen und sein Haupt scheren. Johannes der Täufer weihte Gott sein ganzes Leben und führte ein abgesondertes und geheiligtes Leben in der Wüste wie ein Nasiräer. Er tat dies, um seine Mission als Wegbereiter des Messias zu erfüllen. Die Verse 22-27 beinhalten den priesterlichen Segen, mit dem Aaron und seine Söhne das Volk Israel segnen sollten. Viele betrachten weltlichen Erfolg und Reichtum als Segen. Aber der wahre Segen Gottes ist, dass Gottes Angesicht über uns leuchtet, er uns gnädig ist und uns seinen Frieden gibt. Der wahre Segen ist eine tiefgehende Liebesbeziehung mit Gott. Der wahre Segen ist die Gnade der Sündenvergebung, die uns ewiges Leben und Frieden mit Gott schenkt. Wir haben allen Grund, dafür zu danken, und sollen auch andere mit dem priesterlichen Segen segnen.

Gebet: Herr, ich bin wirklich ein gesegneter Mensch. Hilf mir, heute einen Menschen mit dem wahren Segen zu segnen und ihm das Evangelium weiterzugeben.

Ein Wort: Der Herr segne und behüte dich!