März 30

Sie sollen ihre Sünden bekennen

4. Mose 5,1-31 (7)

„Und sie sollen ihre Sünde bekennen, die sie getan haben, und sollen ihre Schuld voll erstatten und darüber hinaus den fünften Teil dazutun und dem geben, an dem sie sich verschuldet haben.“

Gott ist heilig und wohnte unter seinem Volk, deshalb sollten äußerlich unreine Menschen aus dem Lager geschickt werden (2). Aber vor allem spricht Gott die innere Unreinheit der Menschen durch verschiedene Sünden an. Den Israeliten sollte klar sein, dass, wenn sie auf irgendeine Weise gesündigt hatten, auch wenn diese Sünde für andere nicht sichtbar war, eine Schuld auf ihnen lag (6). Sie sollten ihre Sünde bekennen und beispielsweise bei Diebstahl die Schuld erstatten plus den fünften Teil. Ehebruch und Eifersucht sind meist versteckte Sünden. Sie zerstören Familien und eine Gesellschaft. Der Geist der Eifersucht ist Eiter in den Gebeinen (Spr 14,30) und sät Misstrauen, Spaltung und Hass. In einem ehebrecherischen und eifersüchtigen Herzen kann Gott nicht wohnen. Gott gab seinem Volk aber ein Verfahren, diese Sünden vor Gott aufzudecken und aus den Herzen der Menschen zu entfernen. Der Gott des Alten Testaments ist der gleiche wie des Neuen Testaments. Ehebruch ist immer noch eine Sünde und Eifersucht ein Werk des Fleisches (Gal 5,19.20). Wir müssen mit unseren Sünden zu Gott kommen. Jesus hat mit seinem Tod die Schuld für uns voll erstattet! Wenn wir unsere Sünde bekennen, vergibt und reinigt uns Gott, auch von der Eifersucht (1. Joh 1,9; Röm 13,12-14).

Gebet: Herr, ich erkenne an, dass Schuld auf mir liegt. Ich will meine Sünde bekennen.

Ein Wort: In einem reinen Herzen wohnt Gott