März 30

Die Ordnung der Stämme

4. Mose 2,1-34 (2)

„Die Israeliten sollen sich um die Stiftshütte lagern, ein jeder bei seinem Banner und Zeichen, nach ihren Sippen.“

Gott hatte seinem Volk am Berg Sinai durch seine Gesetze eine innere Ordnung gegeben. Vor allem das erste Gebot der Zehn Gebote (2. Mo 20,3) richtete die Schöpfungsordnung in den Herzen der Israeliten auf. Durch die Lagerordnung half Gott seinem Volk, ebenfalls in der Schöpfungsordnung zu leben. Denn die Stiftshütte sollte in der Mitte des Lagers und des Marschzuges angeordnet werden. Gott sollte immer der Mittelpunkt des Volkes Gottes sein. Aber auch eine äußere Ordnung war notwendig, wenn das Volk siegreich in das verheißene Land einziehen wollte. Erstmals ordnete Gott das Lager nach Stämmen. Vier Stämmen wurde die Leitung übertragen: Juda im Osten, Ruben im Süden, Ephraim im Westen und Dan im Norden. Hinter diesen lagerten jeweils zwei andere Stämme. Beim Aufbruch sollten zuerst die Stämme im Osten losziehen, dann die im Süden, gefolgt von den Leviten mit der Stiftshütte und den Stämmen im Westen. Die Stämme im Norden bildeten das Ende des Zuges. Dass Juda die Führung übernahm, war der Beginn der Erfüllung der Verheißung Gottes an Juda (1. Mo 48,8ff), die Gott mit dem Kommen Jesu ganz erfüllte. Als Volk Gottes brauchen wir sowohl eine klare innere Ordnung als auch eine äußere Ordnung und Disziplin. Gott ist ein Gott der Ordnung.

Gebet: Herr, ohne innere und äußere Ordnung kann man nicht siegreich sein. Hilf mir, heute mindestens in einem Punkt Ordnung zu schaffen.

Ein Wort: Ordnung gibt den Sieg!