März 30

Gelitten draußen vor dem Tor

Hebräer 13,10-25 (12)

„Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor.“

Jesus wurde draußen vor dem Tor gekreuzigt. Damit hat er die sinnbildliche Opferhandlung im Alten Testament erfüllt. Denn am großen Versöhnungstag Israels wurde das Blut des Opfertiers in das Allerheiligste getragen, um die Sünde der Anbeter zu sühnen. Der Leichnam des Tieres wurde außerhalb des Lagers verbrannt (3. Mo 16,27). Das war ein Hinweis auf den Opfergang Jesu ans Kreuz auf dem Hügel Golgatha. Um durch sein Blut sein Volk zu heiligen, hat Jesus draußen vor dem Tor gelitten. Dieser Tod Jesu draußen vor dem Tor erfüllte auch die Heiligung der Sünder. Denn nach dem Alten Testament wurde der Schuldige außerhalb des Lagers zu Tode gebracht. Jesus starb vor den Toren Jerusalems den Tod eines Verbrechers, um uns von der ewigen Strafe zu erlösen. Jesus hat diese Schmach und Leiden aus Liebe zu uns freiwillig auf sich genommen. Darum werden wir dazu aufgerufen: „So lasst uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen.“ (13) Wir sollen dahin gehen, wo Jesus war und ist. Und wir sollen uns an diese große Tat unseres Herrn erinnern und ihm danken und ihn preisen: „So lasst uns nun durch ihn Gott allezeit das Lobopfer bringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.“ (15)

Gebet: Lieber Jesus, du hast draußen vor dem Tor gelitten. Hilf uns, nicht nur Zuschauer zu sein, sondern deine Schmach zu tragen.

Ein Wort: Lasst uns zu ihm hinausgehen!