März 30

Das Herz soll fest werden

Hebräer 13,1-9 (9)

„Lasst euch nicht durch mancherlei und fremde Lehren umtreiben, denn es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade, nicht durch Speisegebote, von denen keinen Nutzen haben, die danach leben.“

In diesem Abschnitt lesen wir die letzten Ermahnungen des Verfassers, die auch heute noch aktuell und hilfreich sind. Wir sollen in der brüderlichen Liebe fest bleiben und gastfrei sein; das ist ein Ausdruck unserer Liebe zu unserem Gott. Wenn die Brüder sich in der Anfechtung und Verfolgung befinden, sollen wir umso mehr an sie denken. Die Ehe soll bei allen in Ehren gehalten. Denn Gott wird die Unzüchtigen und die Ehebrecher richten. Wir sollen nicht geldgierig sein und uns an dem, was da ist, genügen lassen. Denn wir haben die Zusage Gottes, der uns helfen will (5). Darum sollen wir Gott loben und bekennen, wie unsere Vorgänger Gott erfuhren: „Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten; was kann mir ein Mensch tun?“ Vor allem sollen wir an Jesus denken, dass er seit seiner Erlösung immer mit uns ist. Denn „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“ Er hat uns gestern durch sein Blut erlöst und wirkt heute in uns durch den Heiligen Geist und wird morgen zu uns wiederkommen. Darum sollen wir unser Herz fest machen, dass es nicht durch gottlose Lehren umgetrieben wird.

Gebet: Lieber Vater, mein Herz wird manchmal unruhig. Hilf mir, durch deine Gnade mein Herz fest zu halten.

Ein Wort: Der Herr ist mein Helfer!