März 30

Sondern ihr seid gekommen zu Jesus

Hebräer 12,18-29 (24)

„und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als Abels Blut.“

Dieser Text beginnt mit den Erfahrungen Israels mit ihrem Gott, als sie am Berg Sinai den Bund mit Gott schlossen. Gott erschien ihnen in Feuer, Finsternis und Ungewitter, sodass man nicht einmal den Berg anrühren durfte. Mose drückte seine Erfahrung so aus: „Ich bin erschrocken und zittere.“ Aber diese schreckliche Erfahrung mit Gott hat sich nun in Jesus Christus total geändert. Im neuen Bund sind wir Christen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes gekommen, dem himmlischen Jerusalem. Zion ist Gottes Berg, auf dem Gottes Herrlichkeit wohnt und der Messias regiert. Auch die Stadt Gottes und das himmlische Jerusalem sind die Stätte des Heils und der Rettung. Dort werden wir durch die unmittelbare Gegenwart Gottes Heil und Rettung erfahren. Wir Christen gehören auch dazu, zu den vielen tausend Engeln und zu der Festversammlung und Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind. Wir Christen leben zwar noch auf Erden, aber unsere geistliche Wirklichkeit erstreckt sich über das Diesseits und Jenseits. Vor allem sind wir Christen zu Jesus gekommen, dessen Blut besser redet als Abels Blut. Abels Blut klagte Gott an, Jesu Blut rechtfertigt uns vor Gott. In seinem Blut redet Jesus zu uns, dass wir Gott gehorchen sollen, denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.

Gebet: Lieber Vater, wir danken dafür, dass du uns zur Stätte des Heils geführt hast. Hilf uns, dir zu dienen.

Ein Wort: Lasst uns dankbar sein und so Gott dienen!