März 30

Gott, unser geistlicher Vater

Hebräer 12,7-17 (10)

„Denn jene haben uns gezüchtigt wenige Tage nach ihrem Gutdünken, dieser aber tut es zu unserm Besten, auf dass wir an seiner Heiligkeit Anteil erlangen.“

Unsre leiblichen Väter geben sich viel Mühe, ihre Kinder gut zu erziehen. Dennoch gibt es keine Garantie für die gute Erziehung. Die Erziehung ist ein schwieriges Thema, das keine patentierte Lösung hat. Wenn man sagt, dass Vater zu sein noch schwieriger ist als Vater zu werden, hat das sicherlich mit der Schwierigkeit der Erziehung zu tun. In Vers 16 kommt ein Mann namens Esau vor. Er war ein Abtrünniger oder Gottloser, weil er nur um einer Speise willen seine Erstgeburt verkaufte. Aus seinem Werdegang erkennen wir, dass sein Vater nicht sehr streng mit ihm gewesen war. Isaak aber dagegen bekam von seinem Vater Abraham eine sehr autoritäre Erziehung. Wir leibliche Väter erziehen unsere Kinder für kurze Zeit nach unserem Gutdünken. Das ist unsere Grenze der Erziehung. Unsere Kinder klagen oft gegen die Mängel der väterlichen Erziehung. Gott aber sei Dank, dass wir einen vollkommenen Vater haben! Gott ist unser geistlicher Vater, der uns zum Besten erzieht. Das Leiden in unserem Leben gehört auch zu seiner Erziehung. Gott erzieht uns, damit wir leben und an seiner Heiligkeit Anteil erlangen. Darum sollen wir die müden Hände und die wankenden Knie stärken. Wir sollen auch für andere beten.

Gebet: Lieber Vater, wir danken, dass du unser geistlicher Vater bist und uns zu unserem Besten erziehst.

Ein Wort: Gott ist unser geistlicher Vater