März 30

Gott, ich tue deinen Willen

Hebräer 10,1-18 (7)

„Da sprach ich: Siehe, ich komme – im Buch steht von mir geschrieben –, dass ich tue, Gott, deinen Willen.“

Dieses Leitwort sagt uns, warum Jesus Gott, dem Vater, gefallen hat. Jesus wusste, dass Gott Opfer und Gaben nicht gewollt hat. Brandopfer und Sündopfer gefielen ihm nicht. Denn diese Opfergaben konnten die Opfernden nicht für immer vollkommen machen. Was wollte Gott haben? Jesus erkannte den Willen Gottes, wie geschrieben steht: „Da sprach ich: Siehe, ich komme – im Buch steht von mir geschrieben –, dass ich tue, Gott, deinen Willen.“ (Ps 40,8.9) Jesus erkannte, warum Gott ihm einen Leib gegeben hat. Er entschloss sich mit seinem Leib den Willen Gottes zu tun. Sein Gebet in Gethsemane zeigt seine Entschlossenheit: „Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ (Lk 22,42) Darum hat Jesus in seinem irdischen Leben sein Glaubensleben so geführt, dass er mit seinem Leib den Willen Gottes tat. Schließlich erfüllte er den Willen Gottes mit seinem Leib, indem er seinen Leib zum Tode hingab. Mit diesem einen Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden. Das Leben Jesu ist ein Glaubensmuster für uns. Wenn dieser Jesus uns sagt: „Folgt mir nach!“, dann sollen wir auch bereit sein, mit unserem Leib den Willen Gottes zu tun. Es wird Gott nicht gefallen, wenn wir ihm nur Gaben darbringen würden. Wir sollen uns ihm mit unserem Leib zur Verfügung stellen.

Gebet: Lieber Jesus, danke, dass du mit dem Opfer deines Leibes den Willen Gottes getan und uns gerettet hast. Hilf uns, mit unserem Leib den Willen Gottes zu tun.

Ein Wort: Siehe, ich komme, den Willen Gottes zu tun