März 30

Das Alte Testament und das Neue Testament

Hebräer 9,16-28 (16)

„Denn wo ein Testament ist, da muss der Tod dessen geschehen sein, der das Testament gemacht hat.“

In Deutschland hat jeder Bürger die Möglichkeit, ein Testament zu verfassen und so frei zu entscheiden, an wen er sein Vermögen vererbt. Ohne Testament wird die Erbfolge nur gesetzlich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Das Testament aber setzt die gesetzliche Erbfolge außer Kraft. Allerdings tritt das Testament erst in Kraft, wenn der Testator stirbt. Die Bibel ist ein Testament Gottes, das Alte und das Neue. Das griechische Wort für „Testament“ und „Bund“ ist ein und dasselbe. Gott hat darin sein Testament verfasst und so frei entschieden, an wen er sein Vermögen vererbt. Gott hat uns darin allerlei Segen Gottes verheißen. Das Alte Testament trat in Kraft, als Mose das Blut von Kälbern und Böcken nahm und sprach: „Das ist das Blut des Bundes, den Gott euch geboten hat.“ Seitdem steht uns das Alte Testament zur Verfügung. Aber dieses Alte Testament ist nur eine vorläufige Übergangsmaßnahme zum Vollkommeneren. Gott hat durch Jesus Christus ein neues Testament gemacht. Dieses Neue Testament ist mit dem Tod Jesu auch in Kraft getreten. In seiner letzten Stunde sprach er: „Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.“ (Mk 14,24) Dies vollbrachte er am Kreuz. Das Neue Testament ist in Kraft getreten, sodass er unsere Sünden wegnahm und verspricht, zu unserem Heil wiederzukommen.

Gebet: Lieber Vater, wir sind sehr privilegiert, aus der Alten und der Neuen Schatzkammer Gottes soviel zu nehmen, wie wir brauchen.

Ein Wort: Gottes Testament ist in Kraft