März 30

Warnung vor dem Abfall des Glaubens

Hebräer 6,1-12 (4-6)

„Denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet worden sind […] und dann abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.“

Der Verfasser warnt die Gemeinde vor dem Abfall des Glaubens. Denn sie sind ja Christen, die einmal erleuchtet worden sind und Anteil am Heiligen Geist bekommen haben. Es sind sicherlich die wiedergeborenen Christen gemeint. Dennoch ist es möglich, dass sie vom Glauben abfallen können. Falls sie abfallen, sind sie der verfluchten Erde gleich, die keine nützliche Frucht, sondern Dornen und Disteln trägt. Deshalb warnt der Verfasser sie vor dem Abfall des Glaubens. Diese Warnung musste für sie sehr hart klingen. Jedoch ist es für sie nötig, dies zu hören, weil sie jahrelang weder Wachstum im Glauben noch Eifer an der Erfüllung der Verheißung hatten. Auch das Fundament der christlichen Lehre nahmen sie nicht ernst. Wenn sie so weiter leben, dann ist es nur eine Frage der Zeit, dass sie vom Glauben abfallen. Die Christen sollen diese Warnung ernst nehmen. Der Verfasser aber ermutigt sie und gibt ihnen Mut, dass es in Wirklichkeit mit ihnen noch besser steht, als man denkt (9). Denn sie haben bis jetzt ein Werk Gottes mitgemacht. Sie dienen noch den Heiligen. Nun sollten sie mehr an der Verheißung Gottes festhalten.

Gebet: Lieber Jesus, du wurdest für unsere Sünde einmal gekreuzigt. Hilf uns, nun im Glauben heranzuwachsen und nützliche Frucht zu tragen.

Ein Wort: Es steht mit dir besser, als man denkt