März 30

Ein Bündnis mit einem gottlosen König

2. Chronik 20,31-37 (35)

„Danach verbündete sich Joschafat, der König von Juda, mit Ahasja, dem König von Israel, der gottlos war in seinem Tun.“

Der Abschnitt bietet eine kurze Zusammenfassung der Herrschaft von König Joschafat. Im Allgemeinen tat er das, was Gott gefiel. Einige seiner Glaubenstaten haben wir in den vergangenen Abschnitten kennen gelernt. Der Text nennt aber auch einige schwache Seiten von Joschafat. Die Opferhöhen wurden nicht entfernt. Joschafat hatte dies durchaus versucht (17,6). Der Text nennt als Grund für das Weiterbestehen der Opferhöhen, dass das Volk sein Herz noch nicht dem Gott seiner Väter zugewandt hatte. Joschafat hatte eigentlich auch versucht, das Volk geistlich zu unterweisen (17,9; 19,4). Ein Grund für seine Erfolglosigkeit könnte in dem zweiten Schwachpunkt von Joschafat liegen: Aus seinem starken Wunsch nach einer Wiedervereinigung mit Nordisrael war er immer wieder Bündnisse mit den gottlosen Königen Nordisraels eingegangen. Dass er seinen Sohn Joram mit Ahabs Tochter Atalja verheiratet hatte, sollte noch schlimme Folgen haben. Sein jüngstes Projekt war ein gemeinsamer Schiffbau für den Handel mit Tarsis. Wie Gott durch seinen Propheten angekündigt hatte, zerschellten die Schiffe. Wenn wir einen nachhaltigen Glaubenseinfluss auf unsere Umgebung und die kommenden Generationen ausüben wollen, dann dürfen wir nicht mit gottlosen Menschen gemeinsame Sache machen.

Gebet: Herr, ich möchte für gottlose Menschen beten, aber mit ihnen keine Bündnisse eingehen.

Ein Wort: Verbünde dich nicht mit gottlosen Menschen