März 30

Unsere Augen sehen nach dir

2. Chronik 20,1-30 (12)

„Unser Gott, willst du sie nicht richten? Denn in uns ist keine Kraft gegen dies große Heer, das gegen uns kommt. Wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern unsere Augen sehen nach dir.“

Die Moabiter, Ammoniter und Mëuniter hatten sich zu einer riesigen Armee verbündet, um gegen Juda zu kämpfen. Als Joschafat davon hörte, fürchtete er sich; aber er ließ sich durch seine Furcht nicht lähmen, sondern suchte Gott. Er ließ ein Fasten ausrufen und versammelte das ganze Volk in Jerusalem. In seinem Gebet erinnert er sich daran, dass Gott der wahre Herrscher aller Königreiche ist. Er hat das verheißene Land den Nachkommen seines Freundes Abraham für immer gegeben. Er hat versprochen, das Gebet seines Volkes vor dem Tempel zu erhören. Gottes Volk hatte keine Kraft, sie setzten aber ihre Hoffnung allein auf Gott. Gott erhörte ihr Gebet und ließ seinen Geist auf Jahasiël fallen, der sie ermutigte, ihren Feinden entgegenzuziehen. Lob und Dank waren die angemessene Antwort auf Gottes Zusage. Am nächsten Tag ließ Joschafat nicht eine schwer bewaffenete Elitetruppe, sondern die Tempelmusiker in Festkleidung voranziehen als Ausdruck seines Glaubens an Gottes Zusage. Gott selbst besiegte die Feinde, indem er ihre Einheit zerbrechen ließ und sie sich gegenseitig vollständig aufrieben. Gottes Volk musste nur noch die Beute austeilen.

Gebet: Herr, in einer bedrängten Lage, die ich selbst nicht mehr beherrsche, möchte ich meine Augen auf dich richten und dich durch meinen Glauben ehren.

Ein Wort: Schaue auf den allmächtigen Gott!