März 30

Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll

Psalm 143,1-12 (6)

„Ich breite meine Hände aus zu dir, meine Seele dürstet nach dir wie ein dürres Land.“

Werden wir von innen und außen durch unseren Feind, dem Teufel, angegriffen, dann wird unser Geist geschwächt. Es ist leicht, zu verzagen und entmutigt zu werden. Wie können unsere dürren Seelen erquickt werden? Nicht durch Siege oder Erfolge, sondern allein dann, wenn der Geist Gottes in unsere durstigen Seelen ausgegossen wird. Dann können wir wahrhaft geheilt und erneuert werden. Wenn wir über das Wort Gottes nachsinnen und ihn für sein gnädiges Erlösungswerk in uns und in der Welt loben, wenn wir unsere Hände zu ihm im Gebet ausstrecken, gießt er seinen Geist wieder auf uns aus.

Gott gießt seinen Geist aus, damit seine Leute ausgerüstet werden, seinen Willen zu tun. Wie können wir den Willen Gottes kennen? Wir müssen ihn um Orientierung bitten. David tat dies viele Male (1. Sam 30,6-8). Wenn wir bedingungslos auf die Liebe Gottes vertrauen und uns dazu verpflichten, seinen Willen zu tun, wird er uns seinen Willen lehren und uns auf ebener Bahn leiten, damit wir um seines Namens willen Siege erleben. Er wird uns beschützen, leiten und für seinen Willen gebrauchen.

Gebet: Herr, ich erhebe meine Seele zu dir. Gieße deinen Geist auf mich aus, wie du den Regen auf dürres Land gießst.

Ein Wort: Herr, zeige mir den Weg, den ich gehen soll