März 30

Tut also in der Furcht des HERRN

2. Chronik 19,1-11 (9)

„Ihnen gebot er und sprach: Tut also in der Furcht des HERRN, in Treue und mit ganzem Herzen!“

Joschafat hatte den Kriegszug gegen die Aramäer nur mit der Hilfe Gottes überlebt. Als er zurückkehrte, ging ihm der Seher Jehu entgegeben. Jehus Vater Hanani hatte früher Joschafats Vater Asa zurechtgewiesen, und auch jetzt tadelte Jehu den König, weil er mit dem gottlosen König Ahab gemeinsame Sache gemacht hatte. Joschafat reagierte anders als sein Vater und nahm sich den Tadel zu Herzen. Nachdem er bereits Obere, Priester und Leviten als Bibellehrer durch das Land geschickt hatte, zog er selbst nun im Volk umher, um es zu dem Herrn zurückzubringen. Dabei ging es ihm vor allem um eine Reform der Rechtsprechung. Der Name Joschafat bedeutet „der Herr sorgt für Recht“. In allen Städten bestellte der König Richter und ermahnte sie, selbst das Recht zu halten und Gott zu fürchten, da sie nicht für Menschen, sondern für den Herrn Gericht hielten. Auch in Jerusalem setzte Joschafat Richter ein und gebot auch ihnen Gottesfurcht. Sie waren die Berufungsinstanz für das ganze Land. Gute Entscheidungen zu treffen ist nicht leicht. Wir sollen uns vor allem bei wichtigen Entscheidungen nicht von verschiedenen menschlichen Meinungen beeinflussen und verwirren lassen, sondern uns bemühen, Gottes Willen zu suchen und unsere Entscheidung vor ihm zu treffen.

Gebet: Herr, immer wieder soll ich Entscheidungen treffen. Hilf mir hierbei, mich nicht von menschlichen Meinungen leiten zu lassen, sondern schenke mir Gottesfurcht.

Ein Wort: Handle in der Furcht des Herrn!