März 30

Was mein Gott sagen wird, will ich reden

2. Chronik 18,1-34 (13)

„Micha aber sprach: So wahr der HERR lebt: Was mein Gott sagen wird, das will ich reden.“

Nachdem Joschafat großen Reichtum und viel Ehre erlangt hatte, bemühte er sich um eine Wiedervereinigung mit dem Nordreich, obwohl dort der gottlose König Ahab regierte. Joschafat verheiratete seinen Sohn mit dessen Tochter und stattete Ahab einen Staatsbesuch ab. Ahab schlug einen gemeinsamen Kriegszug gegen Ramot in Gilead vor. Joschafat bestand darauf, zunächst Gott zu befragen. Ahab konnte 400 Propheten aufbieten, aber Joschafat erkannte, dass keiner von ihnen Gottes Stimme widergab. Widerwillig ließ Ahab den Propheten Micha rufen, der in der Vergangenheit immer nur schlechte Nachrichten für ihn verkündet hatte. Micha wurde unter größten Druck gesetzt, sich den 400 falschen Propheten anzuschließen, und er schien dem Druck auch zunächst nachzugeben. Doch schließlich redete er entschlossen das, was sein Gott ihm auftrug: dass Ahab bei dem geplanten Feldzug umkommen würde. Ahab hörte nicht auf ihn, sondern warf ihn ins Gefängnis. Seltsamerweise hörte diesmal auch Joschafat nicht auf Gottes Wort. Ahab versuchte, sein Leben in der Schlacht durch einen Trick zu retten, aber sein Plan ging nicht auf und er fiel. Joschafat überlebte mit Gottes Hilfe. Manchmal ist es einfacher das zu sagen, was alle hören wollen. Doch wir können anderen am besten helfen, wenn wir bei dem bleiben, was unser Gott sagt.

Gebet: Herr, ich möchte heute das reden, was du, mein Gott, sagen wirst.

Ein Wort: Was mein Gott sagen wird, will ich reden