März 30

Sie verließen sich auf den HERRN

2. Chronik 13,1-23 (18)

„Also wurden die Israeliten zu der Zeit gedemütigt, aber die Judäer blieben unverzagt; denn sie verließen sich auf den HERRN, den Gott ihrer Väter. “

Abija trat die Nachfolge seines Vaters Rehabeam als König an. Bereits aus der Zeit seines Vaters stammte der Konflikt mit dem Nordreich Israel unter König Jerobeam, der jetzt eskalierte. Abija hatte ein Heer von 400.000 Elitesoldaten, dem eine doppelte Übermacht aus Nordisrael gegenüberstand. Abija sah sich aber nicht auf verlorenem Posten. Er wandte sich in einer Rede an Jerobeam und sein Heer. Er wies sie darauf hin, dass sie einen wichtigen Faktor nicht auf der Rechnung hatten: den lebendigen Gott. Dieser Gott hatte mit dem Haus David einen ewigen Bund geschlossen. Jerobeam hatte sich von diesem Gott abgewandt, indem er einen selbsterfundenen nordisraelischen Staatskult mit zwei goldenen Kälbern eingeführt hatte. Demgegenüber war in Jerusalem das Haus Gottes, wo die Nachkommen Aarons Gott dienten, indem sie Gottes Wort folgten. Jerobeam hörte nicht auf Abija. Er setzte auf seine militärische Überlegenheit und eine kluge Strategie mit einem Hinterhalt. Doch letztendlich siegte Abija, weil er zu dem lebendigen Gott um Hilfe schrie. Ob wir mit unserem Leben zum Ziel kommen, hängt nicht von unseren menschlichen Fähigkeiten oder den äußeren Umständen ab, sondern davon, ob wir auf der Seite des lebendigen Gottes stehen und ihm dienen.

Gebet: Herr, ich möchte heute dich an meiner Seite haben. Hilf mir, mein Bestes zu tun, aber mich auf dich zu verlassen.

Ein Wort: Verlasse dich auf den Herrn!