März 30

Sie blieben vor dem HERRN

Richter 20,1-48 (26)

„Da zogen alle Israeliten, das ganze Kriegsvolk, hinauf und kamen nach Bethel und hielten Klage und blieben dort vor dem HERRN und fasteten an diesem Tag bis zum Abend und opferten Brandopfer und Dankopfer vor dem HERRN.“

Der Schock der Schandtat von Gibea brachte die Israeliten einmütig zusammen. Sie ließen sich noch einmal berichten, wie es dazu gekommen war. Dann zogen sie aus gegen Gibea. Sie forderten die Herausgabe der Übeltäter, um das Böse aus Israel auszurotten, wie es das Gesetz vorsah. Doch die Benjaminiter weigerten sich. Israel war in der Überzahl, aber die Benjaminiter waren im Kampf erfahren. Die Israeliten befragten Gott. Obwohl sie aber seiner Anweisung folgten, erfuhren sie in der ersten Schlacht eine Niederlage. Sie beteten erneut und ermannten sich (22). Doch auch der zweite Versuch scheiterte. Diesmal blieben sie vor dem Herrn, fasteten und brachten Brandopfer und Dankopfer dar. Dann beteten sie erneut. Sie überließen die Entscheidung Gott. Ihre Einheit und ihr Glaube sind bemerkenswert. Das Entsetzen und der Zorn über die Schande hatte sie zur Einheit gemacht. Sie zweifelten auch nicht an der Führung Gottes. Sie empfingen Gottes Zusage des Sieges (28). Die Benjaminiter dachten, sie würden auch diesmal siegen. Aber sie gerieten in den Hinterhalt und wurden geschlagen nach dem Wort des Herrn.

Gebet: Herr, danke für Einheit im Kampf. Bitte lehre uns absolutes Vertrauen auf deine Führung.

Ein Wort: Bleibe vor dem Herrn