März 30

Wenn Gott nicht der König ist

Richter 18,1-31 (14)

„Da hoben die fünf Männer an, die ausgezogen waren, um das Land bei Lajisch zu erkunden, und sprachen zu ihren Brüdern: Wisst ihr auch, dass es in diesen Häusern einen Efod und einen Hausgötzen und ein geschnitztes und gegossenes Bild gibt? Bedenkt nun, was ihr zu tun habt.“

Dem Stamm Dan war bei der Landnahme sein Erbteil verloren gegangen (Jos 19,47). Sie sandten Männer aus, die nach einem geeigneten Ort suchen sollten. Diese Männer trafen im Haus Michas den jungen Leviten, den Micha als Priester angestellt hatte. Er ermutigte sie in ihrer Suche. In Lajisch sahen sie einen passenden Ort für ihren Stamm. So zogen sechshundert Männer von Dan aus, um diese Stadt einzunehmen. Als sie zum Haus Michas kamen, schlugen die fünf Kundschafter vor, den Hausgötzen zu rauben. Offensichtlich hatte er ihnen ja Glück gebracht. Dazu nötigten sie den Priester, mit ihnen zu ziehen und Priester für ihren Stamm zu sein. Dem Priester war es recht. Micha jagte ihnen nach, aber sie bedrohten ihn, und er musste zurückkehren. Der Stamm Dan überfiel die Stadt Lajisch und machte sie zu seinem Stammsitz. Dazu stellten sie Michas Standbild auf und etablierten den Götzendienst. Waren das wirklich Israeliten? Wo Gott nicht regiert, herrschen Egoismus, Gewalt und Unrecht. Nur dort, wo Gott der König ist, wird der Unterschied zwischen dem Volk Gottes und den gottlos lebenden Menschen deutlich sichtbar.

Gebet: Herr, du bist unser König. Bitte hilf uns, nach deinen Geboten zu leben und dich zu offenbaren.

Ein Wort: Leben nach Gottes Geboten