März 30

Der HERR wich von Simson

Richter 16,1-22 (20)

„Und sie sprach zu ihm: Philister über dir, Simson! Als er nun von seinem Schlaf erwachte, dachte er: Ich will frei ausgehen, wie ich früher getan habe, und will mich losreißen. Aber er wusste nicht, dass der HERR von ihm gewichen war. “

Simson war so stark, dass er praktisch unbesiegbar war. Als er in Gaza zu einer Hure ging, umstellten die Philister die Stadt und lauerten ihn auf. Er aber ergriff das Stadttor, hob es aus den Angeln und trug es bis nach Hebron. Weil die Philister ihn so nicht besiegen konnten, suchten sie andere Wege. Simsons Schwäche war seine Liebe zu den Frauen der Philister. Diesmal war er verliebt in Delila. Die Philister bestachen sie, ihm das Geheimnis seiner Stärke zu entlocken. Dreimal täuschte er sie. Sie warf ihm vor, sie nicht zu lieben. Täglich drängte sie ihn und setzte ihm zu. Schließlich tat er sein Herz auf und sagte ihr, dass er ein Geweihter Gottes war. Würde man sein Haar abschneiden, würde er schwach werden. Delila ließ die Philister kommen und sein Haar abschneiden. Er wollte sich losreißen, aber der Herr war von ihm gewichen. Die Philister nahmen ihn gefangen, blendeten ihn und brachten ihn ins Gefängnis, wo er arbeiten musste. Gott hatte Simson von Mutterleib an besondere Stärke gegeben und hatte diese Stärke für das Heil seines Volkes gebraucht. Diese Stärke war aber nicht für ein Leben im Selbstvertrauen und nach der Begierde gegeben. Als Simson dem listigen Drängen einer Frau nicht widerstand, wich der Herr von ihm.

Gebet: Herr, danke für deine Stärke. Gebrauche mein ganzes Leben für das Heil deines Volkes.

Ein Wort: Stärke vom Herrn und für den Herrn