März 30

Der Geist des HERRN geriet über ihn

Richter 15,1-20 (14)

„Und als er nach Lehi kam, jauchzten die Philister ihm entgegen. Aber der Geist des HERRN geriet über ihn, und die Stricke an seinen Armen wurden wie Fäden, die das Feuer versengt hat, sodass die Fesseln an seinen Händen zerschmolzen.“

Simson hatte noch nicht mitbekommen, dass seine Frau wieder verheiratet war. Ihr Vater bot die jüngere Schwester als Ersatz an. Simson wurde zornig. Er nahm dreihundert Füchse und trieb sie mit brennenden Fackeln in die Kornfelder, Weinberge und Ölbäume der Philister. Die Philister töteten Simsons Frau und ihre Familie. Simson rächte dies mit mächtigen Schlägen. Daraufhin zogen die Philister zur Felsenkluft von Etam, um Simson zu ergreifen. Die Männer von Juda fürchteten sich vor den Philistern. Sie lieferten Simson gebunden aus, um die Philister zu besänftigen. Die Philister dachten schon, sie hätten gesiegt. Doch der Geist Gottes kam über Simson. Die Fesseln an seinen Händen zerschmolzen. Er ergriff einen Eselskinnbacken und erschlug damit tausend Mann. Nach diesem großen Sieg dürstete ihn sehr. Er bat Gott, und Gott gab ihm Wasser. Gott schenkte Israel durch Simson Heil. Zwanzig Jahre lang hatten die Philister keine Ruhe mehr. Ein Mensch, auf den der Geist Gottes kommt, ist mehr als viele geistlose Menschen, die sich vor den Feinden Gottes fürchten.

Gebet: Herr, vergib unsere Furcht und Kompromissbereitschaft. Stelle einen Menschen des Geistes wie Simson auf und schenke uns dein Heil.

Ein Wort: Der Geist des Herrn