März 30

Der Tag des HERRN

Maleachi 3,13-24 (20)

„Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln. Und ihr sollt herausgehen und springen wie die Mastkälber.“

Gottes Volk redete hart gegen Gott, denn sie behaupteten, dass es umsonst sei, Gott zu dienen, seine Gebote zu halten und Buße vor ihm zu tun. Sie verglichen sich mit den Gottlosen, die scheinbar gesegnet waren, weil sie Gottes Gnade und Treue in ihrem eigenen Leben nicht sahen und nicht dafür dankten. Statt uns mit den Gottlosen zu vergleichen, sollen wir als Volk Gottes vielmehr für das Kostbarste, das ewige Leben, danken, dafür, dass wir im Gedenkbuch geschrieben stehen, und uns untereinander damit trösten (16). Der Tag des Herrn, das Gericht Gottes, wird kommen, und dies ist die geistliche Realität. Wir sollen immer vor Augen haben, dass es am Ende einen klaren Unterschied gibt zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der Gott nicht dient. Den Gottesfürchtigen wird am Tag des Herrn die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen und Heil unter ihren Flügeln, während die Gottlosen wie Staub zertreten werden. Das Alte Testament endet mit der Verheißung über das Kommen des Vorläufers des Messias. Gott hat diese Verheißung erfüllt (Lk 1,17), er wird auch die Verheißung über den Tag des Herrn erfüllen.

Gebet: Herr, hilf mir, täglich mit der geistlichen Realität zu leben, dass der Tag des Herrn kommen wird.

Ein Wort: Der Tag des Herrn wird kommen!