März 30

Bringt aber den Zehnten in voller Höhe

Maleachi 3,6-12 (10)

„Bringt aber den Zehnten in voller Höhe […], und prüft mich hiermit, […] ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.“

Gottes Worte und Verheißungen sind wahr. Der Herr ist treu und wandelt sich nicht. Von Anfang an waren sie immer wieder von Gottes Geboten abgewichen und hatten sie nicht gehalten. Gott gab sie nicht auf, sondern forderte sie dazu auf, sich zu ihm zu bekehren, damit auch er sich ihnen wieder zukehren könnte (3). Wie wunderbar ist es, dass sich der heilige Gott zu uns ungehorsamen und untreuen Menschen kehren will. Worin sollte sich Israel bekehren? Womit betrogen sie Gott? Sie betrogen Gott mit ihren Zehnten und ihrer „Opfergabe“, denn sie brachten ihren Zehnten nicht in voller Höhe zu Gott, sondern behielten einen Teil für sich. Die Gabe unseres Zehnten ist ein Prüfstein des Glaubens. Gott prüft, inwiefern wir ihm unser Leben ganz anvertrauen. Er prüft unsere Hoffnung und unseren Dank für seine Gnade. Aber das Erstaunliche ist, dass wir mit unserem Zehnten in voller Höhe auch Gott prüfen dürfen. Wir dürfen ihn prüfen, ob er dann nicht des Himmels Fenster auftun und seinen Segen in Fülle herabschütten wird. Ein Volk, das im Glauben seinen Zehnten bringt, wird ein fruchtbares und herrliches Land sein.

Gebet: Herr, danke, dass du uns segnest, wenn wir dir den Zehnten in voller Höhe bringen. Bitte, vergib uns, dass wir den Zehnten nicht immer ganz gebracht haben.

Ein Wort: Bring den Zehnten in voller Höhe!